Informationen zum Thema Coronavirus und den Auswirkungen auf unsere Einrichtungen und Dienste

Informationen zum Coronavirus und den Auswirkungen auf unsere Einrichtungen und Dienste

Liebe Besucher/innen unserer Homepage,

das neue Coronavirus liefert derzeit immer neue Meldungen. Wir möchten Sie hier über die aktuelle Situation bei uns, der Lebenshilfe Schwabach-Roth e.V., informieren. (Die aktuellsten Informationen finden Sie immer zu Beginn eines jeden Abschnitts)

In erster Linie dienen eventuell eingeleitete Maßnahmen vor allem dem Schutz der uns anvertrauten Menschen und unserer Mitarbeiter/innen in den Einrichtungen.

Für Eltern unserer Kinder/Jugendlichen in Schule / SVE und HPT

22.03.2020

Neue Regelungen zur Kinderbetreuung von Beschäftigten in der Gesundheitsbranche, der Behindertenhilfe und anderen Bereichen:

Laut Bayerischem Staatsministerium für Arbeit und Soziales (StMAS) bleibt die Regelung zur Notbetreuung der letzten Woche weiterhin gültig, wenn die Eltern in  „systemrelevanten“ Berufsgruppen arbeiten. (hier finden Sie die überarbeiteten Informationen des StMAS)

Darüber hinaus gab es eine WICHTIGE Änderung zur Notbetreuung von Kindern von Beschäftigten in Gesundheitswesen und Pflege (einschließlich Behindertenarbeit):

Ab 23.03.2020 haben Eltern auch dann einen Anspruch auf Notbetreuung ihrer Kinder, wenn nur ein Elternteil/Erziehungsberechtigte/r Beschäftigte/r im Gesundheitswesen oder der Pflege ist. Gesundheitswesen und Pflege bezieht sich dabei NICHT nur auf Ärzte, Pflegekräfte und ähnliches, sondern alle Beschäftigten, die für die Aufrechterhaltung des Betriebs verantwortlich sind. Dazu gehören also auch Hauswirtschaftler/innen, Verwaltungskräfte, Köche, Küchenhilfen etc. Dies beinhaltet explizit auch die Behindertenhilfe.

Hier finden Sie das Formular für eine Notbetreuung, sowie die Bestätigung für den Arbeitgeber.

16.03.2020

Informationen zur Kinderbetreuung vom Staatsministerium für Familie, Arbeit und Soziales:

Die Zahl der Erkrankungen am Coronavirus ist in den letzten Tagen in Bayern deutlich angestiegen. Das Staatsministerium für Gesundheit und Pflege erlässt daher am 13. März 2020 in Abstimmung mit dem Staatsministerium für Familie, Arbeit und Soziales eine Allgemeinverfügung zum Besuch von Kindertageseinrichtungen, Kindertagespflege und Heilpädagogischen Tagesstätten.

Danach dürfen Kinder vorerst bis einschließlich 19. April 2020 keine Kindertageseinrichtung oder Heilpädagogische Tagesstätte betreten.

Auch die Betreuung in der Kindertagespflege ist ausgeschlossen. Damit entfallen die regulären Betreuungsangebote. Für bestimmte Gruppen ist jedoch ein Betreuungsangebot zur Verfügung zu stellen. Die Allgemeinverfügung gilt ab Montag, den 16. März 2020.

Hier lesen Sie die Informationen des StMAS.

Informationen auf türkisch finde Sie hier.

Hier finden Sie das Formular für eine Notbetreuung, sowie die Bestätigung für den Arbeitgeber.

13.03.2020

Die Hans-Peter-Ruf-Schule (inkl. SVE) und die Interdisziplinäre Heilpädagogische Tagesstätte bleibt vom 16.03.2020 bis zunächst zum Ende der Osterferien (19.04.2020) geschlossen.

Alle Buslinien werden eingestellt.

Auch die Ferienbetreuung kann nicht stattfinden.

Ebenso entfällt der geplante Elternabend zum Thema „Therapie“ am 24.03.2020.

Für alleinerziehende Eltern, oder Eltern, bei denen beide Elternteile in einem systemrelevanten Beruf arbeiten ( z.B. Ärzte, Krankenschwestern, sonstige Pflegeberufe, Polizei, Feuerwehr, THW) und die keine andere Betreuungsmöglichkeit haben, werden wir eine Notbetreuung anbieten.
Melden Sie sich in diesem Fall bitte am Montag, den 16.03.2020 zwischen 8 und 9 Uhr im Sekretariat.

Hier finden Sie den Elternbrief mit dieser Information

09.03.2020

Schülerinnen und Schüler sowie Kinder bis zur Einschulung, die sich innerhalb der letzten 14 Tage in einem Risikogebiet entsprechend der aktuellen Festlegung durch das Robert Koch-Institut (RKI) aufgehalten haben, dürfen für einen Zeitraum von 14 Tagen seit Rückkehr aus dem Risikogebiet keine Schule, Kindertageseinrichtung oder Heilpädagogische Tagesstätte betreten.

Ausreichend ist, dass die Festlegung des Gebietes als Risikogebiet durch das RKI innerhalb der 14-Tages-Frist erfolgt.

Die Risikogebiete finden Sie tagesaktuell hier:
https://www.rki.de/DE/Content/InfAZ/N/Neuartiges_Coronavirus/Risikogebiete.html

Allgemeinverfügung des Bayerischen Staatsministeriums für Gesundheit und Pflege

Werkstätten für Menschen mit Behinderung SC und RH

17.03.2020

Sehr geehrte Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter unserer Werkstätten und Förderstätte,
sehr geehrte Eltern, Angehörige und gesetzliche Betreuer,

das Bayerische Staatsministerium für Gesundheit und Pflege hat beschlossen alle Werkstätten für Menschen mit Behinderung und Förderstätten in Bayern zu schließen, um die Gefahr durch eine Coronainfektion für unsere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter soweit wie möglich auszuschliessen.

Hier finden Sie die Allgemeinverfügung des Bayerischen Gesundheitsministeriums.

Dies bedeutet, dass wir ab dem 18.03.2020 unseren Produktionsbetrieb bis vorerst 19.04.2020 weitestgehend einstellen werden. Unser Personal wird jedoch weiter in den Einrichtungen arbeiten und für Sie telefonisch erreichbar sein.

Falls Sie Fragen haben, bitten wir Sie unseren Sozialdienst in Schwabach bzw. Roth anzurufen.

WfbM Sozialdienst Schwabach 09122 / 181 – 403
WfbM Sozialdienst Roth 09171 / 97 54 – 20
Förderstätte Schwabach 09122 / 181 – 443

Sofern es neue Informationen gibt, werden wir diese sofort auf unserer Internetseite veröffentlichen.

Wohnstätten der Lebenshilfe

13.03.2020

Sehr geehrte Angehörige und gesetzliche Betreuer,

wegen der Corona-Virus Pandemie hat die Bayerische Staatsregierung heute auch einschneidende Maßnahmen für Pflege-und Altenheime getroffen, an die wir uns auch in unseren Wohnheimen in Schwabach und Roth halten werden.

Angehörigen, gesetzlichen Betreuern und anderen Besuchern ist der Besuch in den Einrichtungen weitgehend untersagt.

Im Interesse unserer Bewohnerinnen und Bewohner bitten wir Sie daher, nur in absolut notwendigen Ausnahmefällen und unter vorheriger telefonischer Kontaktaufnahme mit der jeweiligen Einrichtung Ihre Angehörigen in den Wohnstätten aufzusuchen.

Wir sind uns der schwierigen Situation gerade in Bezug auf die von uns betreuten Menschen mit Behinderungen und deren besondere Bedürfnisse sehr bewusst, bitten Sie aber angesichts der aktuellen Lage um Ihr Verständnis.

Offene Behindertenarbeit

17.03.2020

Liebe Teilnehmer/innen und Freunde der OBA,

wegen der Coronavirus Pandemie finden bis voraussichtlich 19.04.2020 keine Veranstaltungen der OBA statt!

Interdisziplinäre Frühförder- und Beratungsstelle

18.03.2020

Liebe Eltern,

die Interdisziplinäre Frühförderung ist ab sofort bis einschließlich 19.04.2020 geschlossen.

Alle ambulanten Therapietermine in der Frühförderung sowie alle mobilen Termine bei Ihnen zu Hause können leider nicht mehr stattfinden.

Eine telefonische Beratung ist weiterhin möglich.

Tipps und Ideen für Familien mit Kindern

Notfall-KiZ des Familienministeriums

Um Eltern und ihre Kinder in der Corona-Zeit zu unterstützen, hat das Bundesfamilienministerium den Notfall-KiZ (Notfallsonderkinderzuschlag) gestartetBerechnungsgrundlage für den Notfall-KiZ ist der letzte Monat vor der Antragsstellung.

Die Ausbreitung des Corona-Virus stellt viele Familien vor große organisatorische und finanzielle Probleme: Eltern müssen wegen Kita- und Schulschließungen die Betreuung ihrer Kinder selbst organisieren, können ihrer Arbeit nicht in vollem Umfang nachgehen, sind in Kurzarbeit oder haben wegen ausbleibender Aufträge gravierende Einkommenseinbußen. Um Familien mit kleinen Einkommen zu unterstützen, hat das Bundesfamilienministerium deshalb den Notfall-KiZ gestartet. Die Regelungen zum Notfall-KiZ sind Teil eines Sozialschutz-Paketes, das bis zum 29. März in Kraft treten soll.

 Ab dem 1.4. gibt es einen Notfallsonderkinderzuschlag für Familien bzw. Alleinerziehende mit Kindern.

Mit dem Kinderzuschlag (KiZ) unterstützt das Bundesfamilienministerium Familien, in denen der Verdienst der Eltern nicht für die gesamte Familie reicht.

Berechnungszeitraum wird auf einen Monat reduziert

Die Berechnungsgrundlage für den KiZ war bisher das Durchschnittseinkommen der letzten sechs Monate. Für den Notfall-KiZ wird nun der Berechnungszeitraum deutlich verkürzt. Ab April müssen Familien, die einen Antrag auf den KiZ stellen, nur noch das Einkommen des letzten Monats vor der Antragstellung nachweisen. Diese Regelung soll befristet bis zum 30. September 2020 gelten.

Weitere Informationen zum KiZ

Der KiZ ist eine Leistung für Eltern, die zwar für sich selbst genug verdienen, deren Einkommen aber nicht oder nur knapp für ihre gesamte Familie reicht. Die Familien werden mit bis zu 185 Euro pro Kind monatlich unterstützt, damit die Kinder besser gefördert werden und Kinderarmut vermieden wird. Mit der zweiten Stufe des Starke-Familien-Gesetzes, das am 1. Januar in Kraft getreten ist, besteht für noch mehr Familien Anspruch auf diese wichtige Leistung.

Durch den „Kinderzuschlag Digital“ ist der Zugang zu der Leistung schneller und unbürokratischer geworden. Das ist in Zeiten der Corona-Verbreitung besonders wichtig, weil die Eltern den Antrag nicht persönlich in der Familienkasse abgeben müssen. Ein Online-Antragsassistent spart mit zahlreichen Komfortfunktionen den Gang zur Behörde und unterstützt Eltern bei der Antragstellung.

Auf der Homepage des Familienministeriums sind Antrag und alle Infos zu finden:

https://www.bmfsfj.de/kiz

Anlaufstellen für Familien bei Krisen oder Problemen

Für Familien, Kinder, Jugendliche und Eltern in seelischer Not:


Telefonhotline der Stadt Nürnberg

Telefon 0911 / 231-33 33 (rund um die Uhr erreichbar, hier sind auch Hinweise auf möglicherweise gefährdete Kinder möglich)

Erziehungsberatungsstelle Roth-Schwabach
Schwabach: Telefon: 09122 9256-500, E-Mail:  info@eb-roth-schwabach.de

Roth: Telefon: 09171 4000, E-Mail:  info@eb-roth-schwabach.de

Bei seelischen und zwischenmenschlichen Krisen:
Krisendienst Mittelfranken (Hilfe für Menschen in seelischen Notlagen)

Telefon 0911 / 4248 55-0 (täglich erreichbar von 9 bis 24 Uhr)

Telefonseelsorge

Telefon 0800 / 111 0 222 (Tag und Nacht erreichbar)

Für Frauen, die von Gewalt bedroht sind oder Gewalt erleben:
Frauenberatung Nürnberg

Telefon 0911 / 28 44 00 (Sprechstunden Montag bis Freitag von 10 bis 14 Uhr)

www.frauenberatung-nuernberg.de

 

Frauenhaus Schwabach

Telefon: 09122 98208-0

Frauenhaus Beratungsstelle Nürnberg

Telefon 0911 / 37 888 78 (täglich erreichbar von 10 bis 14 Uhr, meist auch noch danach)

Wenn psychiatrische Hilfe notwendig ist:
Klinikum Nürnberg
Kinder- und Jugendpsychiatrie, Telefon 0911 / 398-28 00
Erwachsenenpsychiatrie, Telefon 0911 / 398-24 93

Bei Suchtproblemen:
Mudra – Alternative Jugend- und Drogenhilfe Nürnberg e.V. für Menschen, die illegale Drogen konsumieren

Telefon 0911 / 8150-100 (Montag, Dienstag und Donnerstag von 10 bis 18 Uhr, Mittwoch und Freitag von 10 bis 16 Uhr)

Lilith e.V. Drogenhilfe für Frauen und Kinder

Telefon 0911 / 47 22 18

Ideen für Spiel und Spaß zu Hause

Mit Maus und logo! durch die Krise:

https://www.tagesschau.de/inland/corona-kinderprogramm-101.html


Alba Berlin bietet eine tägliche Sportstunde für Kinder und Jugendliche an:

https://www.youtube.com/albaberlin


Ideen von UNICEF gegen Langeweile zu Hause:

https://www.unicef.de/informieren/aktuelles/blog/coronavirus-tipps-gegen-langeweile-zuhause/212678


#gemeinsamzuhause bei KiKa:

https://www.kika.de/index.html


Fingerfarben aus Tapetenkleister:

1 Liter Wasser

mit entsprechender Menge Tapetenkleister verrühren

in 6 Gläser mit Schraubdeckel aufteilen (z.B. alte Marmeladengläser)

Lebensmittelfarben je Glas hinzufügen und gut verrühren

Dem Fingermalspaß steht nichts mehr im Weg!

(Die Farben halten sich im Kühlschrank eine Woche)