Der Heilpädagogische Kindergarten ist Teil des Heilpädagogischen Kinderzentrums, zu dem Sie hier weitere Informationen erhalten.
Der Heilpädagogische Kindergarten ist eine Einrichtung mit einem besonderen Erziehungsauftrag und einem ergänzendes Angebot zum Lebens-
und Lernraum in der Familie.
Kinder mit einer Behinderung haben einen sehr unterschiedlichen Förderbedarf im kognitiven, sozialen, emotionalen, körperlichen,
sinnesbezogenen und sprachlichen Bereich. Dabei darf Behinderung kein ausgrenzendes Unterscheidungskriterium gegenüber anderen Kindern
darstellen. Für die Aufnahme eines Kindes in den Heilpädagogischen Kindergarten gibt es keine Mindestvoraussetzungen. Wahrnehmen,
Bewegen, Sprechen, Spielen und Lernen sind im Kindergartenalter untrennbar miteinander verbunden.
Dies gilt insbesondere für Kinder mit hohem oder sehr hohem Förderbedarf. Ihre Fähigkeiten und Fertigkeiten, die durch unsere
MitarbeiterInnen der Frühförderstelle zusammen mit dem Elternhaus in gezielter, teils sehr mühsamer heilpädagogischer und therapeutischer
Arbeit im Säuglings- und Kleinkindalter angebahnt werden konnten, finden nun in den kleinen Gruppen des Heilpädagogischen Kindergartens
ihre intensive Fortführung in bereits über 30jähriger Tradition.
Besonderes Augenmerk gilt, eingebettet in ganzheitlichen spielerischen Formen
Seit über 15 Jahren erfahren aber nicht nur behinderte Kinder, sondern ebenso in ihrer Entwicklung verzögerte oder in ihrem Verhalten
auffällige Kinder im Vorschulalter vielfältige Förderung im Heilpädagogischen Kindergarten der Lebenshilfe. Vermeintlich minimale
Verhaltensauffälligkeiten, Entwicklungsverzögerungen oder auch -störungen werden in ihrer Tragweite oft sehr spät, meist zu spät erkannt
und können zu maximalen Folgen für das schulische Lernen führen.
Besondere ganzheitliche Förderschwerpunkte für diese Kinder sind:
Das pädagogische Angebot für Kinder mit erhöhtem Förderbedarf im Kindergarten orientiert sich an einer förderdiagnostisch ausgerichteten
Planung. Der individuelle Stand der Fähigkeitsentwicklung wird zum Ausgangspunkt der erzieherischen und therapeutischen Arbeit mit dem Kind.
Aus einer differenzierten, dennoch ganzheitlich orientierten Entwicklungs- und Förderdiagnostik lassen sich die entsprechenden Förderangebote
für die weitere Entwicklung ableiten, die dem jeweiligen Entwicklungsstand und dem als nächstes zu erwartenden Entwicklungsschritt angepasst sein müssen.
Solche individuellen Förderangebote sind im besonderen:
Sie begleiten das Kind bis zu seinem Eintritt in einen Regelkindergarten oder in die Schule. Zusammen mit den medizinischen Leistungen der jeweiligen Fachdienste der Heilpädagogischen Tagesstätte haben sie die Zielsetzung, die Kinder in ihrer Schulbereitschaft und Schulfähigkeit soweit zu fördern, dass je nach den individuellen Entwicklungsfortschritten auch der Besuch einer Diagnose- und Förderklasse am Förderzentrum, vielleicht sogar der Besuch der Grundschule ermöglicht wird.
| Zusammenfassung Heilpädagogischer Kindergarten | ||
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| Zielgruppe | MitarbeiterInnen | Angebote |
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| Bildergalerie | |||
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